Am Samstag, den 09. Februar 2019 von 9 bis 17 Uhr (1-Tages-Kurs)

 

Aufgrund der häufigen Fernreisen und einer steigenden Zahl ausländischer Mitbürger und Migranten aus tropischen Ländern hat die Malaria auch in Deutschland an Bedeutung zugenommen. Mit zuletzt über 1.000 gemeldeten Fällen pro Jahr ist sie die häufigste potenziell lebensbedrohliche importierte Erkrankung.

Entscheidend für die Vermeidung von schweren Verläufen und Todesfällen sind möglichst frühzeitige Diagnose und Therapie. Dies gilt in Deutschland ebenso wie in den Malariagebieten. Häufig ist die diagnostische Expertise vor Ort jedoch unzureichend oder nicht vorhanden. Vor allem nachts und am Wochenende kann dies zu erheblichen logistischen Problemen und Zeitverzögerungen führen.

Alle Krankenhäuser und Laboratorien, die mit der Behandlung bzw. Diagnostik von Patienten mit importierten Erkrankungen befasst sind, sollten daher über Mitarbeiter verfügen, die hinreichende Kenntnisse in der Malariadiagnostik besitzen.     Dies gilt ebenso für Ärzte und Laborpersonal in Malariagebieten, die diese Diagnostik entweder selbst durchführen oder für sie verantwortlich sind.

Der hier angebotene Kursus vermittelt theoretische und praktische Kenntnisse zur Malaria. Insbesondere sollen durch intensive Übungen zur Anfertigung von Präparaten sowie durch ausgiebiges Mikroskopieren die Grundlagen der Malariadiagnostik erlernt bzw. vertieft werden.

Der Malaria-Diagnostik-Kurs der DGI/Akademie für Infektionsmedizin kann mit 8 iCME (einmalig) in der Kategorie A, curriculare Fortbildung, angerechnet werden.

Veranstaltungsort:
Abteilung für Infektions- und Tropenmedizin des Klinikums der Universität München
Leopoldstr. 5
80802 München

Malaria_Diagnostik_Kurs_Februar_2019

Eine Anmeldung ist schon möglich unter:
Onlineanmeldung
SAW – Tagungsmanagement Service Agentur Walter, unter
http://www.saw-tagungsmanagement.com/veranstaltungen/malaria-diagnostik-kurs/